Die freien Gesundheitsberufe

Material: 1 Tennisball


Suchen Sie sich einen Stehplatz an der Wand, wo Sie sich bequem mit dem Rücken
anlehnen können. Den Ball legen Sie als „Abstandhalter“ zwischen die Wand und
eine Schulter.
Beginnen Sie oben nahe an der Brustwirbelsäule, so dass der Ball durch einen Teil
Ihres Gewichts, das sie dorthin abgeben, in die Schulter-Nacken-Muskulatur
einwirken kann. Sie bestimmen die Stärke des Drucks, indem Sie sich mit mehr oder
weniger Gewicht gegen den Ball lehnen. Dazu verändern Sie den Abstand der Füße
zur Wand (weiter weg = mehr Gewicht). Sie können den Druck noch verstärken in
dem sie mit dem Fuß der anderen Seite diese Stelle noch deutlicher an den Ball
drängen. Dabei bleibt die Schulter ganz passiv; sie empfängt den Druck, der durch
das Gewicht und den Schub von den Füßen erzeugt wird.
Auf diese Weise suchen Sie immer neue Stellen auf. Folgen Sie den
Knochenstrukturen, z.B. neben den Dornfortsätzen der Wirbelsäule abwärts, oder sie
rollen den Ball durch die entsprechende Bewegung in die Breite, folgen dem
Rippenverlauf zur Innenkante des Schulterblatts hin, und suchen Sie sich ein inneres
Bild von Form und Lage des Schulterblatts zu machen. Verweilen Sie aufmerksam,
wo Sie Schmerzen und Anspannung spüren. Durch das Einwirken des Balls in tiefere
Schichten erreichen Sie auch die Faszien. Aktuelle und alte Verspannungen können
sich lösen.
Vergleichen Sie im freien Stehen ihre beiden Schultern und wenden Sie sich der
anderen Schulter zu.


Text: Renate Riese
www.eutonie-bremen.de / www.eutonie-freiburg.de/ www.eutonie.de

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