Taijiquan / Tai Chi / Qigong

Qigong (auch manchmal Chi Kung geschrieben) ist ein Sammelbegriff für vielfältige Übungsmethoden, die in China entwickelt wurden und sich in unterschiedlicher Weise mit der Lebenskraft beschäftigen. Im Rahmen der
traditionellen chinesischen Heilkunde stellt Qigong deren aktiven Teil dar, den Weg des Übens, des eigenen Bemühens um die Gesunderhaltung und Heilung.
Qigong-Übungen umfassen Körperhaltungen und Bewegungen, Atemübungen und die geistigen Übungen der Konzentration und Imagination. Die Bewegungen
werden in der Regel langsam und gleichmäßig fließend ausgeführt.

Taijiquan (Taiji) ist eine traditionelle chinesische Bewegungskunst, die langsame, fließende Bewegungen mit Atmung, Achtsamkeit und innerer Sammlung verbindet. Ziel ist die Stärkung der Lebensenergie (Qi), die Förderung von Gesundheit und innerer Balance sowie die Entwicklung von Selbstschutz und innerer Stabilität. Als innere Kampfkunst basiert Taiji auf dem Prinzip, Kraft nicht mit Gegengewalt, sondern durch Nachgeben, Umlenken und innere Stärke zu überwinden. Die Praxis dient zugleich der körperlichen Kräftigung, der geistigen Klarheit und der harmonischen Verbindung von Körper, Geist und Seele.

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Dr. med. Georg Forster

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Claudia Müller

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Christian Forster

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Helmi Düren

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Otmar Sauer